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Wissensdatenbank

Mineralfutter, verständlich erklärt.

Wie viel, für welches Tier, ab wann — und was passiert, wenn etwas fehlt. Unten findest du beides: die einfachen Einsteigerfragen und die fachlichen Grundlagen für Betriebe, die genauer rechnen. Geschrieben aus vierzig Jahren Futterhandel und Milchwirtschaft.

Einsteiger-FAQRinder, Pferde und alle Tierarten — in normaler Sprache Fachwissen62 Fragen zu Bedarf, Dosierung, Recht und Praxis

Mineralfutter einfach erklärt

Du hältst seit Kurzem Tiere oder hast zum ersten Mal einen Sack Mineralfutter in der Hand und fragst dich: wie viel davon, für wen, ab wann? Hier stehen die typischen Einsteigerfragen — ohne Fachchinesisch.

1

Heu, Gras und Silage allein reichen nicht. Sie liefern Energie und Sättigung, aber zu wenig Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine.

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Mineralfutter ist kein Futter, sondern eine Ergänzung. Es kommt in kleinen Mengen dazu — meist ein paar Handvoll am Tag, nicht kiloweise.

3

Die Menge steht auf der Packung. Jedes Produkt ist anders zusammengesetzt. Wenn du dir nur eine Zahl merken willst, merk dir: Fütterungsempfehlung auf dem Etikett lesen.

Teil A

Rinder

Milchkuh, Mastbulle, Kalb und Mutterkuh

12 FRAGEN
Ab wann muss ich eine Kuh überhaupt beifüttern?
Sobald sie über das Grundfutter (Gras, Heu, Silage) nicht mehr alles bekommt, was sie braucht — und das ist praktisch immer der Fall. Faustregel: Mineralfutter läuft ganzjährig mit, nicht nur bei Problemen. Besonders wichtig wird es in drei Phasen: rund um die Kalbung, in der Milchleistung und beim Weideauftrieb im Frühjahr.
Auch bei einer Mutterkuh, die „nur" auf der Weide steht?
Ja. Weidegras schwankt stark und ist im Frühjahr besonders arm an Magnesium und Natrium. Gerade Tiere ohne Kraftfutter brauchen eine Mineralquelle — zum Beispiel eine Leckmasse oder Leckschale, die einfach im Stall oder auf der Weide steht.
Ab welchem Alter bekommt ein Kalb etwas dazu?
Kälber starten mit Milch bzw. Milchaustauscher. Sobald sie anfangen, festes Futter aufzunehmen (etwa ab der zweiten Lebenswoche), kommen Kälberstarter bzw. eigene Kälberprodukte dazu, die die Pansenentwicklung unterstützen. Wichtig: Kälber bekommen kein Milchkuh-Mineralfutter. Die Zusammensetzung passt nicht und einzelne Stoffe dürfen bei Kälbern nur in geringerer Menge enthalten sein.
Wie viel Mineralfutter braucht eine Milchkuh am Tag?
Je nach Produkt und Leistung ungefähr 100 bis 300 Gramm pro Kuh und Tag. Zwei Beispiele aus dem Salvana-Sortiment: SALVANA Silage P wird mit 150–200 g pro Kuh und Tag über die ganze Laktation gefüttert, SALVANA Pansenaktiv mit 300 g pro Kuh und Tag. Die genaue Angabe steht immer auf dem Sack.
Und beim Mastbullen?
Dort richtet sich die Menge nach dem Gewicht. Beim SALVANA Rindermast-Mineral sind es 75–100 g pro Tag bei 150–300 kg Lebendgewicht, 100–125 g bei 350–500 kg und 125–150 g bei über 500 kg.
Wie viel Mineralfutter kommt zu Heu dazu?
Man rechnet nicht „pro Kilo Heu", sondern pro Tier und Tag. Das ist die häufigste Verwechslung bei Einsteigern. Ein Tier bekommt seine Tagesmenge Mineralfutter — egal ob es an dem Tag etwas mehr oder weniger Heu frisst. Nur bei Mischrationen im Futtermischwagen rechnet man in „Kilo pro Tonne Mischung" um.
Wie mische ich es unter?
Am sichersten ins Kraftfutter oder in die Mischration. Zwei Praxistipps: früh in den Mischwagen geben (nicht zuletzt) und immer in derselben Reihenfolge arbeiten — dann verteilt es sich gleichmäßig und die Tiere können es nicht heraussortieren. Einfach obendrauf streuen funktioniert, ist aber ungenau, weil die Tiere selektieren.
Reicht auch ein Leckstein oder eine Leckschale?
Für Weide- und Anbindehaltung ist das eine praktische Lösung, und viele Betriebe fahren gut damit. Der Nachteil: Jedes Tier leckt unterschiedlich viel — manche zu wenig, manche zu viel. Wo es auf eine sichere, gleiche Versorgung ankommt (Milchkühe, Hochleistung), ist Einmischen besser.
Brauche ich für trockenstehende Kühe ein anderes Produkt?
Ja, und das ist einer der wichtigsten Punkte überhaupt. Trockensteher brauchen bewusst wenig Calcium, damit der Körper zur Kalbung hin lernt, Calcium selbst zu mobilisieren. Füttert man ihnen das normale Laktationsmineral, steigt das Risiko für Milchfieber deutlich. Dafür gibt es eigene Trockensteher-Produkte.
Was ist Milchfieber — in einem Satz?
Ein akuter Calciummangel kurz nach der Kalbung: Die Kuh wird schwach, zittert und kann im schlimmsten Fall nicht mehr aufstehen. Vorbeugen kann man vor allem über die richtige Fütterung in den letzten Wochen vor der Geburt.
Was ist Weidetetanie?
Ein akuter Magnesiummangel, meist im Frühjahr bei jungem, üppigem Gras. Die Tiere werden nervös, zittern, im Ernstfall bricht das Tier zusammen. Vorbeugen: rechtzeitig vor dem Weideauftrieb ein magnesiumbetontes Mineralfutter anbieten.
Woran merke ich, dass etwas fehlt?
Typische Alarmzeichen, ohne dass du Fachmann sein musst: stumpfes Fell, schlechte Klauen, Lecken an Wänden und Gegenständen, Kühe werden schwer trächtig, häufige Nachgeburtsverhaltung, allgemeine Leistungseinbrüche. Das sind Anlässe, mit Tierarzt oder Fütterungsberater zu sprechen.
Teil B

Pferde

Menge, Fütterung, Turnier und Anzeichen

10 FRAGEN
Pferd frisst Heu aus dem Heunetz
Braucht mein Pferd wirklich Mineralfutter, wenn es gutes Heu bekommt?
Ja. Heu und Weidegras decken den Bedarf an Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen heute in der Regel nicht mehr ab — auch nicht bei guter Qualität. Salvana nennt als Grund die intensive Nutzung der Flächen, durch die viele mineralstoffreiche Kräuter und Gräser verdrängt wurden.
Wie viel Mineralfutter braucht mein Pferd am Tag?
Die gängige Faustregel lautet 20–30 Gramm je 100 kg Körpergewicht und Tag: 20–25 g bei leichter Arbeit, 25–30 g bei schwerer Belastung, also Sport, Zucht und Decken.

Beispielrechnung: 600 kg Warmblut bei leichter Arbeit → 20–25 g × 6 = 125–150 g Mineralfutter am Tag.
Und für andere Alters- und Nutzungsgruppen?
Salvana gibt für das PFERDEMINERAL folgende Tagesmengen an (bezogen auf ein Großpferd):

Absetzer30–50 gJährlinge50–100 gZweijährige100–150 gPonys50–100 gReitpferde125–150 gRennpferde150–200 gZuchtstuten150–200 gDeckhengste150–200 g
Für Senioren gibt es ein eigenes Produkt: SALVANA PFERDEMINERAL Senior, empfohlen mit 25–30 g je 100 kg Körpergewicht pro Tag, einsetzbar etwa ab einem Alter von 18 Jahren.
Ist das jetzt Gramm oder Milligramm?
Gramm. Bei Mineralfutter wird immer in Gramm gerechnet, nie in Milligramm. Milligramm-Angaben findest du nur auf der Rückseite des Sacks in der Deklaration — dort steht, wie viel von einem einzelnen Spurenelement in einem Kilo Mineralfutter enthalten ist. Das ist eine Angabe zum Produkt, keine Fütterungsmenge.
Wie viel ist das in Messbechern oder Handvoll?
Ein gestrichener Messbecher fasst je nach Produkt und Form unterschiedlich viel — bei Pellets meist deutlich mehr als bei Pulver. Wieg einmalig ab, wie viel Gramm dein Becher tatsächlich fasst, und markiere ihn. Danach musst du nie wieder rechnen. Salvana bietet dafür auch einen eigenen Futtermessbecher an.
Wie füttere ich es? Mein Pferd bekommt kein Kraftfutter.
Wenn Kraftfutter gefüttert wird, einfach untermischen — Pellets in Getreidekorngröße (bei Salvana 3,5 mm) sind genau dafür gemacht und verhindern, dass etwas im Trog liegen bleibt. Für Pferde auf der Weide oder im Offenstall ohne Kraftfutter gibt es Mineralriegel, bei Salvana etwa SALVASTAR PS mit Äpfeln und Karotten.
Mein Pferd bekommt schon Müsli — brauche ich dann noch Mineralfutter?
Nicht automatisch. Viele Müslis und Fertigfutter sind bereits mineralisiert. Dann muss die Mineralfuttermenge reduziert werden oder entfällt ganz — sonst versorgst du doppelt. Prüf das Etikett deines Müslis oder frag mich.
Reicht ein Leckstein statt Mineralfutter?
Ein Salz- oder Mineralleckstein deckt vor allem Natrium und Chlor ab — also Salz. Er ersetzt kein vollständiges Mineralfutter. Beides frei zugänglich anzubieten ist sinnvoll, aber du musst die Salzquelle bei der Mineralfuttermenge mitbedenken.
Mein Pferd geht auf Turnier — muss ich etwas beachten?
Ja. Manche Ergänzungsfutter enthalten Stoffe, die im Turniersport Karenzzeiten auslösen. Beim SALVANA PFERDEMINERAL Senior weist der Hersteller ausdrücklich auf eine Karenzzeit nach ADMR von mindestens 48 Stunden hin. Prüf das immer produktbezogen — aktuelle Listen führen die FN unter pferd-aktuell.de und die FEI.
Woran erkenne ich, dass meinem Pferd etwas fehlt?
Stumpfes Fell, brüchige oder schlechte Hufe, häufiger Fellwechsel-Durchhänger, allgemeine Antriebslosigkeit. Das sind Hinweise, kein Beweis — bei anhaltenden Problemen lohnt sich ein Gespräch mit dem Tierarzt und gegebenenfalls eine Blutuntersuchung.
Teil C

Alle Tierarten

Überdosierung, Lagerung, Etikett, Beratung

10 FRAGEN
Kann ich zu viel Mineralfutter geben?
Ja, und das ist nicht harmlos. Mineralfutter ist hoch konzentriert — bei Spurenelementen wie Kupfer, Selen und Zink gibt es gesetzliche Obergrenzen, weil zu viel davon schädlich ist. Halte dich an die Fütterungsempfehlung und gib nicht „sicherheitshalber eine Schaufel mehr".
Warum steht auf dem Sack, dass es nur ein kleiner Anteil der Ration sein darf?
Weil Mineralfutter gesetzlich ein Ergänzungsfuttermittel ist. Es ist bewusst so konzentriert, dass schon kleine Mengen reichen. Deshalb gilt: nur der auf dem Etikett angegebene Anteil, nicht mehr.
Kann ich mehrere Ergänzungsfutter kombinieren?
Vorsichtig. Sobald zwei Produkte dieselben Stoffe enthalten, addieren sie sich. Typische Doppelungen: Mineralfutter plus mineralisiertes Müsli, plus Leckstein, plus ein Spezialprodukt für Hufe oder Fell. Im Zweifel lieber ein gut passendes Produkt als drei halbe Lösungen.
Kann ich einfach das Mineralfutter für Rinder auch dem Pferd geben?
Nein. Die Bedarfsprofile unterscheiden sich deutlich, und einzelne Stoffe sind je nach Tierart unterschiedlich zugelassen und begrenzt. Verwende immer ein Produkt, das für deine Tierart deklariert ist — das steht gut sichtbar auf der Packung.
Wie lagere ich Mineralfutter?
Trocken, kühl und verschlossen. Feuchtigkeit lässt es verklumpen, und Vitamine bauen mit der Zeit ab. Angebrochene Säcke möglichst in einer geschlossenen Tonne aufbewahren und in überschaubarer Zeit aufbrauchen.
Wie lange ist ein Sack haltbar?
Das Mindesthaltbarkeitsdatum steht auf dem Etikett. Kauf lieber die Gebindegröße, die du in ein paar Monaten verbrauchst, als den größten Sack. Bei einem 600-kg-Pferd mit 130 g pro Tag reicht ein 4-kg-Eimer rund einen Monat.
Was steht eigentlich alles auf dem Etikett?
Vier Dinge, die du kennen solltest:
Für welche Tierart das Produkt bestimmt ist
Analytische Bestandteile — die Hauptmineralstoffe in Prozent, z. B. Calcium, Phosphor, Natrium, Magnesium
Zusatzstoffe je kg — Vitamine und Spurenelemente
Fütterungsempfehlung — deine Tagesmenge
Was ist der Unterschied zwischen Mineralfutter und Kraftfutter?
Kraftfutter liefert Energie und Eiweiß und wird in Kilogramm gefüttert. Mineralfutter liefert Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine und wird in Gramm gefüttert. Das eine ersetzt das andere nicht.
Brauche ich eine Futteranalyse?
Für den Einstieg nicht zwingend — ein passendes Standardprodukt in der empfohlenen Menge ist ein guter Start. Sobald du größere Bestände hältst oder immer wieder dieselben Probleme siehst, lohnt sich eine Grundfutteranalyse. Erst dann lässt sich wirklich gezielt ergänzen. Ich ziehe die Probe bei dir am Betrieb →
Wann sollte ich einen Fachmann fragen?
Bei wiederkehrenden Gesundheitsproblemen, bei Zucht und rund um die Geburt, bei Bio-Betrieben und immer dann, wenn du mehrere Produkte kombinieren willst. Ruf einfach an. Ich bin seit vierzig Jahren im Futterhandel und stelle die Rezeptur mit dir zusammen.

Tagesmengen auf einen Blick

Orientierungswerte auf Basis der Herstellerempfehlungen. Maßgeblich ist immer die Fütterungsempfehlung auf dem jeweiligen Produkt.

Milchkuh100–300 g, je nach Produkt und Leistung
Mastbulle 150–300 kg75–100 g
Mastbulle 350–500 kg100–125 g
Mastbulle über 500 kg125–150 g
Pony50–100 g
Reitpferd (ca. 600 kg, leichte Arbeit)125–150 g
Sport-, Zucht- und Rennpferd150–200 g
Jungpferd (Absetzer / Jährling / Zweijähriger)30–50 / 50–100 / 100–150 g

Fachwissen Rinder­fütterung

Für Betriebe, die genauer rechnen: Bedarfsgrundlagen nach GfE 2023, Produktauswahl nach Grundfutterbasis, Dosierung und Einmischung, Mangelbilder, gesetzliche Höchstgehalte und Deklaration.

Block 1

Grundlagen

Was Mineralfutter ist und welche Nährstoffe zählen

10 FRAGEN
Mineralfutter-Pellets in einer offenen Hand
Was ist Rinder-Mineralfutter genau?
Ein Ergänzungsfuttermittel mit mindestens 40 % Rohasche (VO (EG) Nr. 767/2009), das die Ration mit Mengen-, Spurenelementen und Vitaminen ergänzt. Es ist allein nicht bedarfsdeckend, sondern immer Zusatz zu Grund- und Kraftfutter.
Warum reicht Grundfutter allein nicht aus?
Grundfutter deckt Energie und Struktur, aber die Gehalte an Mineralstoffen und Vitaminen schwanken stark und reichen für das Leistungspotenzial moderner Rassen nicht. Mineralfutter schließt gezielt die Lücken.
Welche Mengenelemente sind wichtig?
Calcium, Phosphor, Magnesium, Natrium, Kalium, Chlor und Schwefel.
Welche Spurenelemente sind relevant?
Kupfer, Zink, Mangan, Selen, Jod, Kobalt (und Eisen). Sie wirken über Enzyme und sind trotz kleiner Mengen essenziell.
Welche Vitamine ergänzt Mineralfutter?
Vor allem A, D3 und E; teils Biotin, Niacin und B-Vitamine. B-Vitamine und Vitamin K werden bei funktionierendem Pansen selbst synthetisiert.
Was bedeutet das Ca:P-Verhältnis?
In der Laktation gilt ein Verhältnis von ca. 1,5–2:1 als Orientierung. Wichtig: Entscheidend ist die Deckung des absoluten Bedarfs beider Elemente; ein starres Verhältnis ist laut LfL bei Laktierenden und Trockenstehern nicht zwingend, oft ist Phosphor sogar überversorgt.
Warum ist Phosphor oft ein Reduktionsthema?
Weil Raps- und Getreidekomponenten viel Phosphor liefern — laut LKV Sachsen sind 61 % der Mischrationen zu P-reich. P-arme und P-freie Mineralfutter senken Kosten und Phosphoremissionen.
Was ist die GfE-Empfehlung und warum zählt sie?
Die Gesellschaft für Ernährungsphysiologie legt die maßgeblichen deutschen Bedarfsempfehlungen fest (aktuell GfE 2023 für Milchkühe). Sie sind Grundlage jeder seriösen Rationsberechnung.
Was hat sich mit GfE 2023 geändert?
Phosphorbedarf gesenkt (Verwertung 70 → 80 %), Magnesium, Kalium und Chlor deutlich erhöht, Vitamin D angehoben, β-Carotin ohne festen Bedarfswert. Spurenelemente blieben unverändert.

Rechenbeispiel (LWK Niedersachsen): Holstein-Kuh, 35 kg Milch, 23 kg TM-Aufnahme → 130 g Ca, 69 g P, 42 g Mg, 38 g Na pro Tag, also 5,7 g Ca, 3,0 g P, 1,8 g Mg und 1,7 g Na je kg TM.
Was sagt NASEM 2021 (US-Referenz)?
Calcium und Phosphor kaum verändert, Magnesium deutlich erhöht; die Werte beziehen sich stets auf die Gesamtration, nicht auf einzelne Komponenten.
Block 2

Das richtige Produkt

Auswahl nach Tiergruppe, Grundfutter und Problem

12 FRAGEN
Silageprobe wird am Fahrsilo in einen Probenbeutel gefüllt
Wie finde ich das passende Mineralfutter?
Über Tierkategorie, Grundfutterbasis, Leistung bzw. Laktationsstadium und Problemstellung. Basis ist immer eine aktuelle Grundfutteranalyse.
Maissilagebetonte Ration — worauf achten?
Mais ist arm an Calcium, Natrium und einigen Spurenelementen → Mineralfutter mit mehr Calcium und Natrium wählen. SALVANA Rindermast-Mineral ist z. B. für maisbetonte Bullenrationen konzipiert.
Grassilage- oder weidebetonte Ration — worauf achten?
Gras ist kaliumreich und hemmt damit die Magnesiumaufnahme → magnesium- und natriumbetontes Mineralfutter, besonders zum Weideauftrieb.
Hoher Kraftfutteranteil — welches Mineral?
P-armes oder P-freies Mineralfutter, da Kraftfutter bereits viel Phosphor liefert, plus Pansenpuffer bzw. Lebendhefe gegen Acidose — zum Beispiel SALVANA Pansenaktiv.
Welches Produkt für die Hochleistungskuh im Laktationsstart?
SALVANA Pansenaktiv, 300 g pro Kuh und Tag, mit Lebendhefe und Natriumbicarbonat zur Pansenstabilisierung.
Welches Produkt über die gesamte Laktation?
SALVANA Silage P, 150–200 g pro Kuh und Tag, mit DAIRY VITAL KOMPLEX und pansengeschütztem Selen.
Welches Produkt für Trockensteher?
SALVANA TR-40 PRENATAL-E (calciumarm, hohes Vitamin D3) bzw. ANIONEN-TOP für das DCAB- und Saure-Salze-Konzept.
Welches Produkt für Mastbullen?
SALVANA Rindermast-Mineral bzw. Rindermast Plus Extra mit hohem Vitamin E und B1 sowie Lebendhefe, gestaffelt 75–150 g pro Tag nach Gewicht.
Was ist bei Kälbern zu wählen?
SALVANA K PLUS als Vollmilchaufwerter, SALVAlac als Milchaustauscher, KÄLBERMÜSLI und KÄLBERSTOLZ für den Festfutterstart, ELMOCIN als Mineral für hofeigene Aufzuchtmischungen.
Organisch oder anorganisch gebundene Spurenelemente?
Organische Formen (Chelate, Glycinate) sind rund 1,5-fach besser verfügbar und in Belastungsphasen vorteilhaft. Die GfE differenziert in ihren Empfehlungen jedoch nicht nach Bindungsform, und das LfULG Sachsen hält den Praxisvorteil für wissenschaftlich nicht klar belegt. Für Standardsituationen decken anorganische Formen den Bedarf.
Brauche ich mehrere Mineralfutter im Betrieb?
Ja — mindestens drei Gruppen: Laktierende, Trockensteher und Jungrinder. Ein Universalprodukt für alle Gruppen führt zu Fehlversorgung.
Leckmasse oder mehlförmiges Mineral?
Mehlförmig für die TMR und den Mischwagen, weil die Aufnahme sicher und gleichmäßig ist. Leckmassen und Leckschalen für Weide und Anbindehaltung — bequem, aber tierindividuell schwankend.

In sieben Schritten zum passenden Produkt

Diese Reihenfolge gehen wir mit dir am Telefon oder am Küchentisch durch. Ohne Grundfutteranalyse bleibt jeder Schritt eine Schätzung.

01TierkategorieKalb Tränkephase → SALVAlac, K PLUS, SALVACID M. Festfutterstart → KÄLBERMÜSLI, KÄLBERSTOLZ. Hofeigene Mischung → ELMOCIN. Milchkuh laktierend → Silage P oder Pansenaktiv. Trockensteher → TR-40 PRENATAL-E, ANIONEN-TOP. Mast → Rindermast-Mineral.
02GrundfutterbasisMaisbetont: mehr Calcium und Natrium, gegebenenfalls P-reduziert. Grasbetont oder Weide: mehr Magnesium und Natrium, Kaliumüberschuss ausgleichen. Viel Kraftfutter: P-armes Mineral plus Pansenpuffer.
03Leistung und LaktationsstadiumHochleistung und Startlaktation → Pansenaktiv mit Hefe und Bicarbonat. Über die gesamte Laktation → Silage P.
04Konkretes ProblemMilchfieber → ANIONEN-TOP, SALVABOL, TR-40. Weidetetanie → magnesiumreiches Produkt oder Leckmasse. Klauen → KLAUEN-PROFI. Fruchtbarkeit → SALVAfertil PLUS. Ketose → KETOfin RP 5. TMR-Nacherwärmung → TMR fresh.
05Haltungsform und TechnikTMR und Mischwagen → mehlförmiges Mineral. Weide und Anbindehaltung → Leckmasse oder Leckschale. Tierindividuell → Transponder oder Kraftfutterstation.
06Bio-Betrieb?Dann die SALVANatur-Linie, zugelassen nach VO (EU) 2018/848.
07Analyse vorhanden?Wenn nein: dringend nachholen. Sie ist die Basis jeder Rationsberechnung — ohne sie keine treffsichere Produktwahl.
Analyse fehlt?Für bestehende Futterkunden gratis, Ergebnis in einer Woche.Grundfutteranalyse →
Block 3

Dosierung und Beimischung

Mengen, Umrechnung und Einmischtechnik

10 FRAGEN
Abgewogene Mineralfutter-Portion auf der Waage
Wie viel Mineralfutter pro Kuh und Tag?
Je nach Produkt und Leistung typisch 100–300 g. Salvana: Pansenaktiv 300 g, Silage P 150–200 g. Immer Herstellerangabe und Rationsberechnung beachten.
Wie viel für Mastbullen?
SALVANA Rindermast-Mineral: 75–100 g bei 150–300 kg Lebendgewicht, 100–125 g bei 350–500 kg, 125–150 g über 500 kg.
Wie rechne ich g/Tier/Tag in kg/t Kraftfutter um?
Tagesmenge Mineral in Gramm ÷ Tagesmenge Kraftfutter in Kilogramm = g/kg = kg/t.

Beispiel: 200 g ÷ 12 kg = 16,7 g/kg, also 16,7 kg Mineralfutter je Tonne Kraftfutter.
Wie viel Prozent der Ration darf Mineralfutter ausmachen?
Wegen der hohen Vitamin- und Spurenelementgehalte nur bis etwa 1 % der täglichen TM-Aufnahme.

Beispiel: Kuh mit 23 kg TM-Aufnahme und 180 g Mineralfutter → 0,18 ÷ 23 = 0,78 % der Ration, also innerhalb der Grenze.
Wie mische ich Mineralfutter in die TMR ein?
Früh und zusammen mit einer großen Trägerkomponente, zum Beispiel einer Schaufel Mais, in den Mischwagen geben; jeden Tag dieselbe Reihenfolge. Nie zuletzt zugeben.
Kann ich Mineralfutter über die Kraftfutterstation geben?
Ja, als vollmineralisierte, mehlförmige Hofmischung. Tierindividuelle Zuteilung ist möglich, erfordert aber eine angepasste Rezeptur bei Grundfutterwechsel.
Kann Mineralfutter über die Tränke gegeben werden?
Nur spezielle Tränkezusätze und Drinks, etwa SALVANA LAKT START DRINK oder bei Magnesium-Notfällen MgCl2 nach tierärztlicher Vorgabe — nicht klassisches Mineralpulver.
Was ist Top-Dressing?
Aufstreuen des Minerals auf die vorgelegte Ration — einfach, aber selektionsanfällig. Besser einmischen.
Wie dosiere ich saure Salze (DCAB)?
Nach Futteranalyse und Ziel-DCAB, 2–3 Wochen vor der Kalbung, mit Harn-pH- bzw. NSBA-Kontrolle. Die Zielbereiche werden in der Fachliteratur nicht einheitlich angegeben: Das Thünen-Institut nennt für die Vorbereiterration −100 bis −150 meq/kg TS, andere Beratungsquellen setzen den Korridor bei unter 200 meq/kg TS an. Grundsatz: je niedriger die DCAB, desto höher der nötige Ca-Gehalt. Immer in Einzelfallberatung.
Wie viel Calcium deckt mein Mineralfutter ab?
Rechenweg: 180 g mit 20 % Ca ergeben 36 g Calcium; der Restbedarf (GfE 2023: 130 g Ca pro Tag bei 35 kg Milch) kommt aus Grund- und Kraftfutter. Den genauen Ca-Gehalt sage ich dir, wenn wir die Ration durchrechnen. Die geprüfte Angabe steht auf dem Sack.
Block 4

Praxis und Technik

Entmischung, Lagerung, Rezepturpflege

6 FRAGEN
Wie vermeide ich Entmischung und Selektion?
Homogen einmischen, ausreichenden TS-Gehalt der TMR sicherstellen, damit die Partikel aneinander binden, gegebenenfalls Kompakt-TMR oder Wasserzusatz. Selektierbare Rationen entmischen schon nach wenigen Stunden.
Wie lagere ich Mineralfutter richtig?
Trocken, kühl und verschlossen. Feuchte oder lange Lagerung führt zu Verklumpen und Vitaminabbau. Gebinde zeitnah aufbrauchen.
Wie kombiniere ich Mineralfutter mit Viehsalz?
Viehsalz deckt nur Natrium; Mineralfutter ergänzt die übrigen Elemente und Vitamine. Doppelte Natriumquellen bei der Rationsberechnung berücksichtigen.
Woran erkenne ich unregelmäßige Aufnahme über Lecksteine?
Große Tier-zu-Tier-Unterschiede und Mangelsymptome trotz vorhandenem Angebot. Für sichere Versorgung Mineral in die TMR einmischen.
Was tun bei Nacherwärmung der TMR im Sommer?
Stabilisatoren wie SALVANA TMR fresh und/oder Siliermittel einsetzen. Kühle, hefefreie Silage sichert die Futteraufnahme.
Wie oft muss die Rezeptur angepasst werden?
Bei jedem relevanten Grundfutterwechsel und nach jeder neuen Silageanalyse — mindestens saisonal.

Acht häufige Praxisfehler

Entmischung am TrogEine selektierbare TMR ist laut Schaumann schon nach rund sechs Stunden weit von der Ausgangsmischung entfernt.
Überdosierung„Sicherheitshalber eine Schaufel mehr" führt zu Antagonismen und überschreitet Höchstgehalte.
DoppelversorgungBereits mineralisiertes Kraftfutter plus Mineralfutter plus Leckstein — das addiert sich.
Unregelmäßige Leckstein-AufnahmeManche Tiere lecken zu viel, andere gar nicht. Für sichere Versorgung einmischen.
Verklumpen und StaubFeuchte oder lange Lagerung kostet Vitamine und macht die Dosierung ungenau.
Mineral zuletzt in den MischwagenDann verteilt es sich nicht gleichmäßig. Immer früh und mit Trägerkomponente zugeben.
Veraltete SilageanalysenBesonders folgenreich im Trockensteherbereich, wo es auf Kalium und DCAB ankommt.
Ein Mineral für alle GruppenLaktierende, Trockensteher und Jungrinder brauchen unterschiedliche Rezepturen.
Block 5

Mangel und Krankheitsbilder

Milchfieber, Tetanie, Spurenelementmangel, Diagnostik

12 FRAGEN
Klauenpflege am Klauenstand — Zink und Biotin stärken das Klauenhorn
Was ist Milchfieber und wie beuge ich vor?
Hypocalcämie um die Kalbung. Etwa 3–10 % der Tiere erkranken klinisch, bis zu 50 % einer Herde subklinisch; die direkten Kosten liegen laut PerformaNat bei 350 bis 500 € je klinischem Fall. Vorbeugung: knappe Calciumversorgung bzw. DCAB-Konzept in der Trockenstehzeit (Ziel unter 30 g Ca pro Tag), saure Salze, Calcium-Boli und Vitamin D3.
Was ist subklinisches Milchfieber?
Calciummangel ohne Festliegen. Er erhöht das Risiko für Labmagenverlagerung, Ketose und Nachgeburtsverhalten und drückt die Milchleistung. Deshalb ist Prophylaxe auch ohne klinische Fälle sinnvoll.
Was ist Weidetetanie?
Akuter Magnesiummangel, vor allem im Frühjahr und Herbst auf kaliumreichem, jungem Gras. Muskelkrämpfe bis zum Festliegen und Tod. Vorbeugung: Magnesiumergänzung vor und nach dem Weideauftrieb.
Warum senkt Kalium die Magnesiumversorgung?
Kalium hemmt die Magnesiumresorption über die Pansenwand. Ein K:Mg-Verhältnis unter 4:1 anstreben; je 10 g Kalium pro kg TM die Magnesiumzufuhr um 4 g pro Tag erhöhen.
Was ist die Weißmuskelkrankheit?
Selen- und Vitamin-E-Mangel bei Kälbern (Serum-Selen unter 0,05 ppm, Vitamin E unter 2 ppm). Steifer Gang, Muskelschäden, teils plötzliche Todesfälle. Der deutschsprachige Raum gilt als Selenmangelgebiet.
Woran erkenne ich Jodmangel?
Kropf bei Kalb oder Muttertier, haarlose und lebensschwache Kälber, Aborte, Brunstschwäche. Raps, Kohl und Weißklee hemmen die Jodaufnahme.
Woran erkenne ich Kupfermangel?
Brillenbildung, also Depigmentierung um die Augen, Fruchtbarkeitsstörungen und Nachgeburtsverhalten. Achtung: hohe Eisen-, Molybdän- oder Schwefelgehalte lösen sekundären Kupfermangel aus.
Was ist Pica oder Lecksucht?
Abnormes Lecken und Fressen als Hinweis auf Mineralstoffmangel, oft Natrium oder Phosphor. Erfordert eine Rationsüberprüfung.
Wie hängen Klauengesundheit und Mineralfutter zusammen?
Zink und Biotin sind zentrale Bausteine des Klauenhorns. 15–20 mg Biotin pro Tier und Tag über mindestens sechs Monate können weiches Ballen- und Sohlenhorn verbessern — hier setzt SALVANA KLAUEN-PROFI an.
Kann man Spurenelemente überdosieren?
Ja. Es gelten gesetzliche Höchstgehalte, etwa Kupfer 30, Selen 0,5 und Jod 5 mg/kg für Milchkühe. Überversorgung ist toxisch, umweltbelastend und löst Antagonismen aus.
Wie kontrolliere ich die Versorgung diagnostisch?
Grundfutteranalyse zuerst. Blutwerte sind bei Calcium und Magnesium nur begrenzt aussagekräftig, weil sie homöostatisch eng reguliert werden. Kupfer und Zink besser über eine Deckhaarprobe, der Kupferstatus sicher nur per Leberbiopsie. Ergänzend Milchinhaltsstoffe, Klauen- und Fruchtbarkeitskennzahlen.
Wann ist der Tierarzt oder Fütterungsberater zwingend?
Bei gehäuftem Milchfieber, Tetanie, Nachgeburtsverhalten, Ketose, Klauen- oder Fruchtbarkeitsproblemen sowie bei DCAB- und Anionenrationen. Hier ist Einzelfalldiagnostik unverzichtbar.
Block 6

Recht und Deklaration

Kennzeichnung, Höchstgehalte, Bio

8 FRAGEN
Was heißt „Mineralfutter" rechtlich?
Ergänzungsfuttermittel mit mindestens 40 % Rohasche nach VO (EG) Nr. 767/2009.
Was steht verpflichtend auf dem Etikett?
Futtermittelart, Tierart, analytische Bestandteile in Prozent, Zusammensetzung, Zusatzstoffe je Kilogramm, Fütterungshinweise und der verantwortliche Futtermittelunternehmer.
Was bedeutet „analytische Bestandteile"?
Die nach der Weender Analyse einheitlich bestimmten Gehalte, zum Beispiel Rohasche, Calcium, Phosphor, Natrium und Magnesium, jeweils in Prozent.
Wie sind Spurenelemente deklariert?
Als Zusatzstoffe je Kilogramm. Die Angabe bezeichnet das zugesetzte Element, also „Zink", nicht die verwendete Verbindung wie Zinkoxid.
Welche Höchstgehalte gelten für Rinder?
Unter anderem Kupfer 30 (Kälber 15), Selen 0,5 (davon maximal 0,2 aus organischer Quelle), Zink 120, Jod 5 bei Milchkühen bzw. 10 bei sonstigen Rindern, Kobalt 1, Mangan 150 und Eisen 450 mg je kg Alleinfutter bei 88 % TM.
Welche Mineralfutter sind bio-tauglich?
Nur nach VO (EU) 2018/848 zugelassene Produkte — bei Salvana die SALVANatur-Linie, öko-zertifiziert über ABCert (DE-ÖKO-006) und bioland-konform.
Gibt es Unterschiede zwischen Deutschland und Österreich?
Der EU-Rechtsrahmen ist einheitlich; in Österreich (AGES) gelten dieselben Höchstgehalte. Im Bio-Bereich können verbandsspezifische Vorgaben abweichen — im Zweifel Kontrollstelle oder Verband fragen.
Warum steht „nur bis 1 % der Ration" auf Mineralfutter?
Wegen der hohen Vitamin-A- und D3-Gehalte sowie der Spurenelemente, um eine Überdosierung im Alleinfutter zu vermeiden.
Block 7

Wirtschaftlichkeit

Was Mangel kostet und wo sich sparen lohnt

3 FRAGEN
Lohnt sich Mineralfutter überhaupt?
Ja. Mangel kostet über Fruchtbarkeit, Milchleistung und Tiergesundheit deutlich mehr als das Mineralfutter. Ein klinischer Milchfieberfall kostet allein 350 bis 500 €.
Wie vermeide ich unnötige Kosten?
Grundfutteranalyse als Basis, P-reduzierte Produkte bei phosphorreichen Rationen, keine Doppelversorgung durch bereits mineralisierte Kraftfutter und richtige Dosierung statt „mehr hilft mehr".
Spart organisches Mineralfutter Geld?
Es ist teurer, kann aber in Belastungsphasen bei niedrigerer Dosierung dieselbe Wirkung erzielen und die Ausscheidungen senken. Der wirtschaftliche Vorteil ist einzelbetrieblich zu prüfen.

Unsicher, welches Produkt passt?

Sag mir Tierart, Alter und Haltung. Ich suche das passende Produkt aus und bestelle es bei Bedarf für dich. Zur Grundfutteranalyse komme ich zu dir auf den Betrieb und ziehe die Probe.

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Radner Robert
Leiterstraße 11, 4643 Pettenbach
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Mo–Fr 7:30–12:00 und 13:00–17:00, Sa 8:00–12:00

Beraten wird bei mir. Die geprüften Angaben, Normen und Zertifikate zu den einzelnen Produkten kommen vom Hersteller: salvana.com für Nutztiere, salvana-pferde.de für Pferde. Bei Krankheitsbildern gehört immer der Tierarzt dazu.
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